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Oscar Werner

OSCAR WERNER (1922 – 1984) debütierte am Wiener Burgtheater. Im Oktober des gleichen Jahres wurde er zum Dienst in der Wehrmacht eingezogen. Durch den Schließungserlass der Nationalsozialisten, der die Schließung aller deutschen Theater im Reich zur Folge hatte, drohte Werner die Versetzung an die Front. Dieser entzog er sich durch Flucht mit seiner Familie aus Wien.1950 erhielt er in Hollywood einen 7-Jahres-Vertrag von der 20th Century Fox, der schon 1951 wieder aufgelöst wurde. Oscar Werner dazu in einem Interview: „Da sagte ich: Schauen Sie, mit Mickey-Mouse und Rin-Tin-Tin kann man auch Filme machen, die waren auch Movie-Stars, aber die können nicht Shakespeare spielen.“

Im Lauf der 1950er Jahre wurde Werner als Theater- und Filmschauspieler zu einem der führenden Darsteller seiner Generation. 1955 spielte er bei der Wiedereröffnung des Wiener Burgtheaters im sogenannten „Jahrhundert-Don-Carlos“ in Schillers Don Carlos die Titelrolle an der Seite von Werner Krauß, der den König Philipp II. spielte. 1962 gelang Werner in François Truffauts Kultfilm Jules und Jim der internationale Durchbruch. In Truffauts Verfilmung der pessimistischen Zukunftsvision Fahrenheit 451 von Ray Bradbury war er 1966 als Feuerwehrmann Montag zu sehen, der bei Bücherverbrennungen eingesetzt wird.

Was mich jedoch am meisten an Oscar Werner fasziniert ist seine Stimme. Sie scheint aus einer anderen Welt zu kommen.

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