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Wann fragen wir nach den Gründen?

OekosophieStellen Sie sich vor, Sie leben an einem Fluss. Sie sehen ein Kind im Wasser treiben, das mit dem Ertrinken kämpft. Was tun Sie? Sie springen hinein und retten das Kind. Kaum haben Sie es ans Ufer gezogen, entdecken Sie zwei weitere Kinder in der Strömung. Also springen Sie erneut in die Fluten, wie es ihr Gewisssen befiehlt. Nachdem Sie gerade im Begriff sind, sich von den Anstrengungen Ihrer Rettungsaktion zu erholen, bemerken Sie drei, vier weitere Kinder, die flussabwärts treiben. Wann ist für Sie der Punkt erreicht, wo Sie die Sisyphosarbeit einstellen und stattdessen flussaufwärts gehen, um die Gründe für das rätselhafte Verbrechen in Erfahrung zu bringen?

Marschall B. Rosenberg

Starker Tobak

Die Klimakrise ist kein politisches Thema, sie ist eine moralische und spirituelle Herausforderung für die gesamte Menschheit. Sie ist auch unsere größte Chance das globale Bewusstsein auf eine höhere Ebene anzuheben.

Lester Russell Brown (* 1934) ist ein Umwelt-Analytiker und Buchautor. Er ist Gründer und Direktor des Earth Policy Institute (gegr. 2001), eines gemeinnützigen Umweltforschungsinstitutes mit Sitz in Washington, D. C., wo er auch lebt. Zuvor war er 26 Jahre lang Leiter des Worldwatch Institute, ebenfalls in Washington D.C. Brown hat zahlreiche Bücher zu Umweltthemen veröffentlicht, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Sein jüngstes Buch ist unter dem Titel Plan B 2.0: Rescuing a Planet Under Stress and a Civilization in Trouble im Jahre 2006 erschienen. Brown wurde von der Washington Post als „einer der einflussreichsten Denker der Welt“ bezeichnet.

Dass der deutsche Faschismus seine enorme Destruktivität entfalten konnte, hängt auch damit zusammen, dass die Mehrheit eines Volkes die Wirklichkeit, die sich vor der eigenen Haustür ereignete, ins Unbewusste abspaltete. Ähnliches wird vermutlich die kommende Generation über unser Verhältnis zu den natürlichen Ressourcen der Erde sagen.

Ingo Benjamin Jahrsetz ist Initiator und Ehrenvorsitzender des Spiritual Emergence Network e.V. (SEN) und betreibt eine Psychotherapeutische Praxis in Wittnau unweit von Freiburg im Breisgau

Ist nicht der Kollaps der industrialisierten Welt die einzige Hoffnung für den Planeten? Liegt es nicht in unserer Verantwortung hierfür zu sorgen?

Maurice Strong, Gründer des UN Environment Programme

Eine massive Kampagne muss gestartet werden um die USA zurückzuentwickeln. Zurückentwicklung bedeutet, unser wirtschaftliches System mit den Wirklichkeiten der Ökologie und der Situation der weltweiten Rohstoffressourcen auf Linie zu bringen.“

Paul Ehrlich, Professor of Population Studies

Die einzige Hoffnung für die Welt ist, zu gewährleisten, dass es nicht noch eine weitere USA gibt. Wir können es nicht zulassen, dass andere Länder dieselbe Anzahl an Autos und dieselbe Menge an Industrialisierung haben, wie wir in den USA. Wir müssen die Länder der Dritten Welt genau dort stoppen, wo sie gerade sind.

Michael Oppenheimer, Environmental Defense Fund

Wir müssen dies zu einem unsicheren und ungastlichen Ort für Kapitalisten und ihre Projekte machen. Wir müssen die Straßen und das umgepflügte Land zurückfordern, den Dammbau anhalten, existierende Dämme einreißen, eingezwängte Flüsse befreien und zur Verwilderung von Millionen von Hektar gegenwärtig besiedeltem Land zurückkehren.

David Foreman, co-founder of Earth First!

Komplexe Technologie jeglicher Art ist ein Angriff auf die menschliche Würde. Es wäre – wegen dem was wir damit anstellen könnten – fast schon desaströs für uns eine Quelle sauberer, billiger und überreichlicher Energie zu entdecken.

Amory Lovins, Rocky Mountain Institute

Die Aussicht billiger Fusionsenergie ist das schlimmste was dem Planeten passieren könnte.

Jeremy Rifkin, Greenhouse Crisis Foundation

Unser unersättlicher Antrieb tief unter der Erdoberfläche herumzubuddeln ist eine absichtsvolle Erweiterung unserer dysfunktionalen Zivilisation in die Natur.

Al Gore, ehemaliger US-Vizepräsident

All diese Gefahren werden durch menschliches Eingreifen verursacht und es ist nur durch veränderte Einstellungen und verändertes Verhalten möglich, dass sie überwunden werden können. Der wirkliche Feind ist daher die Menschheit selbst.

Club of Rome, The First Global Revolution.

„Die Menschheit ist das gefährlichste, zerstörerischste, egoistischste und unethischste Tier auf der Erde.

Michael Fox, Vice-president of The Human Society

Menschen auf der Erde sind in vielen Dingen wie pathogene Mikroorganismen oder wie Zellen eines Tumors.

Sir James Lovelock, Healing Gaia

Eine vernünftige Schätzung für eine industrialisierte Weltgesellschaft bei aktuellem materiellen Standard von Nordamerika wäre 1 Milliarde Menschen. Bei dem genügsameren Lebensstandard der Europäer wären 2 bis 3 Milliarden möglich.

United Nations, Global Biodiversity Assessment

Eine Gesamtbevölkerung von 250 – 300 Millionen Menschen, ein Rückgang um 95 % der heutigen Zahlen, wäre ideal.

Ted Turner, Gründer von CNN und einer der größten Spender der Vereinten Nationen

Ein Amerikaner belastet die Erde mehr als 20 Bangladeschis. Es ist schrecklich das zu sagen, aber um die Weltbevölkerung zu stabilisieren, müssen wir 350.000 Menschen pro Tag auslöschen. Es ist schrecklich das zu sagen, aber es ist genauso schlimm dies nicht zu tun.

Jacques Cousteau, UNESCO Courier

“Ich nehme an, dass die Ausrottung der Pocken falsch war. Die Pocken spielten eine wichtige Rolle im Ausgleich des Ökosystems.

John Davis, editor of Earth First! Journal

Die Auslöschung der menschlichen Rasse dürfte nicht nur unausweichlich sein, sondern auch eine gute Sache.

Christopher Manes, Earth First!

Alle potentiellen Eltern sollten verpflichtet sein, empfängnisverhütende Chemikalien zu verwenden. Die Regierung gibt dann Gegenmittel für Bürger aus, die für das Entbinden von Kindern ausgewählt wurden.

David Brower, first Executive of the Sierra Club

Wir brauchen etwas um die breite Unterstützung zu gewinnen, um die öffentliche Vorstellung einzufangen… Wir müssen also mit erschreckenden Szenarien aufwarten, vereinfachte, dramatische Aussagen machen und dabei wenig Zweifel äußern… Jeder von uns hat sich zu entscheiden, was die richtige Balance zwischen Effektivität und Ehrlichkeit ist.

Stephen Schneider, Stanford Professor of Climatology, lead author of many IPCC reports

Wenn wir keine Desaster ankündigen, wird uns auch keiner zuhören.

Sir John Houghton, First chariman of IPCC

Es ist egal was wahr ist, wichtig ist nur, was die Menschen glauben was wahr ist.

Paul Watson, Sea-Shephard und Co-founder of Greenpeace

Wir müssen auf dem Thema der globalen Erwärmung herumreiten. Selbst wenn die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, tun wir das richtige im Sinne der Wirtschafts- und Umweltpolitik.

Timothy Wirth, President of the UN Foundation

Es ist egal, ob die Wissenschaft der globalen Erwärmung komplett an den Haaren herbeigezogen ist: gibt uns der Klimawandel doch die größte Möglichkeit Gerechtigkeit und Gleichheit in die Welt zu tragen.

Christine Stewart, former Canadian Minister of the Environment

Die einzige Art unsere Gesellschaft wirklich zu verändern, ist den Menschen mit einer möglichen Katastrophe Angst zu machen.

Emeritus professor Daniel Botkin

Wir stehen an der Schwelle einer globalen Transformation. Alles was wir hierzu brauchen ist die richtige Krise.

David Rockefeller, Club of Rome executive manager

Der Klimawandel wird zu einer Katastrophe führen, die weltweiten Meereshöhen werden um 7 Meter steigen. Dann heißt es Bye Bye für die größten Teile von Bangladesh, den Niederlanden und Florida. London würde zum neuen Antlantis.

Greenpeace International

Der Klimawandel ist real. Er ist nicht nur real, sondern hier. Seine Auswirkungen führen zum Aufstieg eines angsterregenden neuen globalen Phänomens – der menschlich verursachten Naturkatastrophe.

Barack Obama, US-Präsident

In der Natur folgt das natürliche Wachstum einem Masterplan, einer Blaupause. Solch ein „Masterplan“ fehlt uns beim Wachstumsprozess und der Entwicklung des Weltsystems. Es ist jetzt an der Zeit einen Masterplan für nachhaltiges Wachstum und Entwicklung zu entwickeln, der auf einer globalen Bündelung aller Ressourcen und einem neuen globalen Wirtschaftssystem beruht. In 10 oder 20 Jahren wird es vielleicht zu spät dafür sein.

Club of Rome, Mankind at the Turning Point

Das Konzept der nationalen Souveränität ist ein unveränderliches, in der Tat heiliges Prinzip der internationalen Beziehungen gewesen. Es ist ein Prinzip, welches nur langsam und zurückhaltend den neuen Notwendigkeiten einer globalen Umweltkooperation weichen wird.

UN Commission on Global Governance report

Demokratie ist kein Allheilmittel. Sie ist nicht in der Lage alles zu organisieren und sie ist sich ihrer eigenen Grenzen nicht bewusst. Diesen Fakten müssen wir offen ins Augen schauen. So frevelhaft es sich auch anhören mag, Demokratie ist nicht länger für die vor uns liegenden Aufgaben geeignet. Die Komplexität und die technische Natur vieler unserer heutigen Probleme erlaubt es nicht immer, dass gewählte Vertreter zur rechten Zeit kompetente Entscheidungen treffen.

Club of Rome, The First Global Revolution

Meiner Ansicht nach, nach 50 Jahren Dienst im System der Vereinten Nationen, gibt es die dringende und absolute Notwendigkeit einer ordentlichen Weltregierung. Es gibt keinen Hauch eines Zweifels daran, dass das aktuelle politische und wirtschaftliche System nicht mehr angemessen ist und zum Ende der Evolution des Lebens auf diesem Planeten führen wird. Wir müssen daher unbedingt und umgehend nach neuen Wegen Ausschau halten.

Dr. Robert Muller, UN Assistant Secretary General

Die Erde ist buchstäblich unsere Mutter, nicht nur weil wir von ihrer Nahrung und ihrem Schutz abhängig sind, sondern vielmehr weil die menschliche Rasse durch sie im Leib der Evolution geformt wurde. Unser Heil hängt von unserer Fähigkeit der Schaffung einer Naturreligion ab.

Rene Dubos, Vorstandsmitglied Planetary Citizens

Die effektive Ausführung der Agenda 21 wird eine profunde Neuorientierung der gesamten Menschheit verlangen, so wie sie die Welt noch nie gesehen hat – eine große Veränderung der Prioritäten bei Regierungen wie auch dem Einzelnen und einer bisher noch nicht dagewesenen Umverteilung von Finanzmitteln. Diese Veränderung wird es abverlangen, dass die Sorge über die Umweltkonsequenzen einer jeden menschlichen Aktion in die individuellen und kollektiven Entscheidungen auf jeder Ebene integriert wird.

UN Agenda 21

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